Vom Geländer über die Peitsche bis zum Regenschirm, den der Philosoph in Turin vergass, erfuhr man auf diesem Symposium von den kleinen Dingen, die Nietzsche von einer sehr menschlichen Seite zeigen. Als Denkkünstler und Kunstdenker lebt Nietzsche weiter. Es wurden Wirkungen von Nietzsches Umwertung aller Werte auf Malerei (Ernst Ludwig Kirchner), auf Musik (Wolfgang Rihms „Dionysos“ 2010), auf Dichtung heute (Thomas Hürlimann) bedacht.
Das Erste Ragazer Herbstgespräch im Grand Resort Bad Ragaz widmete sich der Frage, die der amerikanische Literaturagent John Brockman als Jahresfrage 2010 formulierte: Wie verändern Internet und weltweite Vernetzung der Computer unsere Art zu denken?
Das Symposium brachte international tätige Persönlichkeiten aus Dichtung, Kunst, Philosophie und Wissenschaft vier Tage nach Bad Ragaz. Sie stellten bei Rilke die Wichtigkeit aller Sinne ins Zentrum ihrer Betrachtungen und Vorträge und äußertenn sich zur Relevanz von Rilkes Dichtungen für ihr eigenes Schaffen.
DAS PAUL GOOD PHILOSOPHIE SYMPOSIUM WIRD UNTERSTÜTZT DURCH DAS GRAND RESORT BAD RAGAZ,
DIE ZÜRCHER KANTONALBANK UND DIE FÖRDERSTIFTUNG DES CASINO BAD RAGAZ.
